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dc.contributor.authorTurner, Lowell
dc.date.accessioned2020-11-17T17:19:29Z
dc.date.available2020-11-17T17:19:29Z
dc.date.issued1993-01-01
dc.identifier.other3422298
dc.identifier.urihttps://hdl.handle.net/1813/75455
dc.description.abstract[Excerpt] Es ist inzwischen ein Allgemeinplatz, daβ unter der Last sich verändernder Weltmärkte, politischer Kräfteverhältnisse und Technologien traditionelle fordistische Produktionsmethoden neuen, flexibleren Organisationsformen Platz machen. Vor allem die auβerordentliche Wettbewerbsfähigkeit japanischer Firmen, die innovative Formen der Produktionsorganisation nutzen, zwingen westliche Manager, die Produktion zu reorganisieren; und überall übt dieser betriebswirtschaftliche Zwang starken Druck auf die Gewerkschaften aus. In vielen Ländern sind diese Prozesse eng mit dem Niedergang der Gewerkschaften im letzten Jahrzehnt verbunden und haben diesen zum Teil mit hervorgerufen. Dies gilt vor allem für Länder wie Groβbritannien, Frankreich, Italien und die USA, wo Gewerkschaften keinen institutionell gesicherten Einfluβ auf Entscheidungsprozesse der Firmenleitungen haben (s. Turner 1991). Was sollten Gewerkschaften angesichts solchen Drucks tun? In den Vereinigten Staaten hat diese Frage heftige Debatten in der Gewerkschaftsbewegung ausgelöst und zwar unter den nationalen Gewerkschaftsführern, innerhalb von Ortsverbänden sowie zwischen diesen und den Gewerkschaftsvorständen. Die Autoindustrie und die United Autoworkers (UAW) bieten ein besonders lehrreiches Beispiel, sowohl wegen der traditionellen Vorreiterrolle der Automobilarbeitergewerkschaft als auch wegen der Intensität, mit der die Kapitalseite versucht hat, neue Produktionsmethoden wie Gruppenarbeit einzuführen. Innerhalb der UAW werden die Vor- und Nachteile der neuen Arbeitsorganisation für Arbeiterlnnen und deren gewerkschaftliche Vertretung sehr unterschiedlich gewertet. Entsprechend fallen auch die vorgeschlagenen gewerkschaftlichen Strategien sehr gegensätzlich aus. Die Schärfe dieser Debatte wird von den folgenden beiden Standpunkten zu NUMMI, dem innovativen Gemeinschaftsuntemehmen von Toyota und General Motors in Kalifornien, trefflich illustriert. In diesem Werk arbeitet eine erfahrene, gewerkschaftlich organisierte Belegschaft unter den Bedingungen japanischer Arbeitsorganisation.
dc.language.isoen_US
dc.rightsRequired Publisher Statement: © Westfälisches Dampfboot. Reprinted with permission. All rights reserved.
dc.subjectnew work organizations
dc.subjectpolitics
dc.subjectunions
dc.subjectUnited Auto Workers
dc.subjectUAW
dc.titleDie Politik der neuen Arbeitsorganisation: Kooperation, Opposition oder Partizipation?
dc.typeunassigned
dc.description.legacydownloadsTurner1106_Die_Politik_der_neuen_Arbeitsorganisation.pdf: 184 downloads, before Oct. 1, 2020.
local.authorAffiliationTurner, Lowell: lrt4@cornell.edu Cornell University


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